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Verstärkung psychischer Belastungen durch psychische Gewalt von Behörden u. ä.

Verstärkung psychischer Belastungen durch psychische Gewalt von Behörden u. ä.

Autismus: eigene Erfahrung
Soziales & Gesellschaft

Bekanntermaßen (z. B. Veröffentlichungen des VdK) werden psychisch kranke Personen im Krankengeldbezug teilweise illegal von Krankenkassen angerufen oder anderweitig unter Druck gesetzt. [Anm. d. Mod.: entfernt nach Dialogregel 1] Z. B. schrieb sie als Teil des Krankengeldbescheides, ich dürfe den Wohnort nicht ohne ihre Zustimmung verlassen (keine zeitliche Einschränkung), d. h. selbst für wenige Stunden außerhalb der stressigen Großstadt hätte ich eine Genehmigung gebraucht, was natürlich nicht möglich ist, schon weil sie telefonisch oft nicht erreichbar ist und Mails erst nach Wochen beantwortet werden. Mich stresst es enorm, wenn uneinhaltbare Regeln aufgestellt werden (meine Ärztin hatte mir die Erlubnis erteilt, aber die Erlaubnis von Ärztin UND KK war gefordert!)
Ähnlich ist es mit dem Arbeitsamt. Etwas eine 'Einladung' zu nennen, was keine ist (eine Einladung kann man ohne negative Konsequenzen ablehnen) ist für mich sehr triggernd; das ist nur ein Beispiel von vielen. Z. B. wurde mir die schriftliche Kontaktmöglichkeit nicht freigeschaltet und telefonisch Zugesichertes mehrfach nicht eingehalten.

Fragen an die Forschung: wie können Strukturen von Behörden und Krankenkassen etc. geändert werden, um psychische belastete Menschen nicht noch kränker zu machen?

Kommentare

Gespeichert von Ismunamir am Mi., 13.03.2024 - 13:28

Sehr wichtiges Thema, den gerade bei den Sozialen Ämtern ist Kommunikation oft eine Einbahnstraße. Klar machen Sachbearbeiter ihren Job und Leistungen müssen berechtigt sein. Aber wenn zur Überprüfung der Kommunikationsweg über Anrufe und unangekündigte Besuche geschieht entsteht viel Stress.

Gespeichert von Mobseklopp am Mi., 13.03.2024 - 22:07

Wichtiges Thema!
Auch mir hat die Krankenkasse Druck gemacht, als ich noch im Krankengeldbezug war.
Im Rahmen meiner Geschlechtsangleichung hatte ich zuvor bereits institutionelle Gewalt erfahren.
Aufgrund meiner Schlafstörung habe ich große Schwierigkeiten, innerhalb enger Zeitfenster Telefonate zu führen usw.

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