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Macht und Diagnosen kritisch reflektieren

Macht und Diagnosen kritisch reflektieren

Andere: nahestehende Person
Diagnose

Ich bin immer wieder erstaunt wie leichtfertig und mitunter unzutreffend Borderline-Diagnosen, aber auch andere Diagnosen wie z.B. Autismus vergeben werden. Und das manchmal, um nervige Patienten abzustrafen, ihnen Zugang zu bestimmten Hilfsangeboten zu verschaffen oder aus anderen Gründen. Ich fände es besser, wenn es da andere Wege geben würde und vor allem wenn die Diagnose an sich zunehmend weniger der Schlüssel zu Hilfen bzw Ausgangspunkt für Stigmatisierung wäre.

Kommentare

Gespeichert von voll_gestört am Do., 07.03.2024 - 20:55

Ich denke hier besteht, insbesondere von Verdachtsautisten, Bedarf an der Liste der Ärzte, die aus deiner subjektiven Sicht vorschnell Autismusdiagnosen vergeben.

Diagnosen sind doch dafür da, um Zugang zu Hilfsangeboten zu erhalten, und sei es nur die anschließende Therapie des betreffenden Arztes selbst!

Im Moment reicht formal noch der Schwerbehindertenstatus, als allgemeiner Fakt aus, um Zugang zu Nachteilsausgleichen zu erhalten, da wird im Normalfall nicht gefragt, warum dieser Status besteht.

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