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Aufklärung und Einbeziehung des Umfeld bei Essstörungen

Junge Erwachsene

Aufklärung und Einbeziehung des Umfeld bei Essstörungen

Essensbezogene Probleme: eigene Erfahrung
Behandlung

Bei der Therapie von Essstörungen spielt das soziale Umfeld der Betroffenen eine große Rolle. Eine Aufklärung des sozialen Umfelds über das Störungsbild - und zwar eine Aufklärung, die nicht nur die oberflächlichen Symptome sondern den dahinterliegenden Schmerz und das Leid der Betroffenen verdeutlicht - ist elementar. Unverständnis und Vorwürfe führen lediglich zur weiteren Distanzierung der Betroffenen und zu einem stärkeren Festhalten an den für sie haltgebenden Regeln der Essstörung. Eine empathische, warme, geduldige, nicht urteilende Umgangsweise ist so wichtig, damit Betroffene langfristig genesen können. Das Umfeld muss hier einbezogen, gewissermaßen mittherapiert werden - und das standardmäßig.

Kommentare

Gespeichert von ElejaP am Fr., 01.03.2024 - 19:53

Wie kann das gelingen? Braucht es hier Therapiestunden gemeinsam mit den Bezugspersonen bzw. wie groß muss der Anteil der gemeinsamen Therapie sein? Braucht es (mehr) Aufklärungs- und/oder einzeltherapeutische Maßnahmen mit Personen aus dem Umfeld? Könnten gemeinsame Kommunikationsanalysen und -trainings helfen? Wie können mehr Verbundenheit und Authentizität des sozialen Gefüges gefördert werden, damit Betroffene nachhaltig genesen können?

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